Grundstücksrente, Immobilienrente, Immobilienhypothek
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Deutsche Grundstücksrente – Glossar

Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen rund um GrundstücksKapital, ImmobilienRente, ImmobilienHypothek und Grundstücksverkauf im Erbbaurecht



Erbbauberechtigter


Der Erbbauberechtigte (auch Erbbaurechtsnehmer genannt) ist Pächter eines Erbbaugrundstücks. Er besitzt das sogenannte Erbbaurecht, nämlich das Recht ein Bauwerk auf einem fremden Grundstück zu errichten bzw. zu besitzen.


Erbbaugrundbuch


Das Erbbaurecht wird in zwei Grundbüchern erfasst, zum einen im Grundbuch des belasteten Grundstücks „Grundstücksgrundbuch“ und zum anderen im sogenannten Erbbaugrundbuch. Im Grundstücksgrundbuch wird das Erbbaurecht in der zweiten Abteilung eingetragen und steht dort immer im ersten Rang. In das Erbbaugrundbuch wird auf den Erbbaurechtsvertrag Bezug genommen, der die vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Erbbaurechtsgeber und dem Erbbaurechtsnehmer beinhaltet.


Erbbaugrundstück


Ein Erbbaugrundstück ist ein bebautes Grundstück auf welches ein Erbbaurecht vergeben wurde.


Erbbaurecht


Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht, welches dem Erbbaurechtsnehmer (auch Erbbauberechtigter) das Recht zuspricht auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten bzw. zu besitzen. Dafür zahlt der Erbbauberechtigte dem Erbbaurechtsgeber den sogenannten Erbbauzins. Das Erbbaurecht wird üblicherweise für 99 Jahre bestellt, kann aber von den Vertragsparteien frei gewählt werden.
Das Erbbaurecht wird im Grundbuch eingetragen und kann vererbt, veräußert und belastet werden. Wie beim Grundstückskauf muss auch der Erbbaurechtsvertrag notariell beurkundet werden. Das Erbbaurecht wird in zwei Grundbüchern erfasst, zum einen im Grundbuch des belasteten Grundstücks „Grundstücksgrundbuch“ und zum anderen im sogenannten „Erbbaugrundbuch“. Im Grundstücksgrundbuch wird das Erbbaurecht in der zweiten Abteilung eingetragen und steht dort immer im ersten Rang. In das Erbbaugrundbuch wird auf den Erbbaurechtsvertrag Bezug genommen, der die vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Erbbaurechtsgeber und dem Erbbaurechtsnehmer beinhaltet.


Erbbaurechtsgeber


Der Erbbaurechtsgeber ist der Eigentümer des Grundstücks und verpachtet dieses unter Anwendung des Erbbaurechts an den Pächter, den sogenannten Erbbauberechtigten oder auch Erbbaurechtsnehmer.


Erbbaurechtsnehmer


Der Erbbaurechtsnehmer (auch Erbbauberechtigter genannt) ist Pächter eines Erbbaugrundstücks. Er besitzt das sogenannte Erbbaurecht, nämlich das Recht ein Bauwerk auf einem fremden Grundstück zu errichten bzw. zu besitzen.


Erbbaurechtsvertrag


Der Erbbaurechtsvertrag wird zwischen dem Erbbaurechtsgeber und dem Erbbaurechtsnehmer geschlossen und unterliegt der Notarpflicht. Durch den Erbbaurechtsvertrag wird die rechtliche Trennung zwischen Gebäude und Grundstück vorgenommen. Er enthält sämtliche Regelungen über die Dauer des Erbbaurechts, wie z.B. Laufzeit, Heimfall, Erbbauzins, Gebäudeversicherung, etc..


Erbbauzins


Der Erbbauzins ist die entgeltliche, wiederkehrende Entlohnung für die Bestellung eines Erbbaurechts. Der Erbbauzins wird im Erbbaurechtsvertrag durch beide Parteien bestimmt und kann an einen Lebenshaltungsindex gekoppelt werden.


Erbpacht


Das Erbbaurecht bzw. der Erbbauzins wird umgangssprachlich auch als Erbpacht bezeichnet.


Grundbuch


Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, wie das Erbbaurecht, sind gemäß § 905 BGB ein abgegrenzter Teil der Erdoberfläche und werden im Grundbuch erfasst. Jedes Grundbuch wird von einem Grundbuchamt geführt. Das Grundbuchamt ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk das entsprechende Grundstück liegt. Alle Grundstücke müssen im Grundbuch eingetragen werden, sie unterliegen dem Grundbuchzwang. In Deutschland kann jeder, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, in das betreffende Grundbuch Einsicht nehmen.


Grunderwerbssteuer


Beim Kauf eines Grundstücks in der Bundesrepublik Deutschland fällt die Grunderwerbssteuer an. Der Steuersatz lag grundsätzlich bei 3,50 %, kann aber seit dem 01. September 2006 von den einzelnen Bundesländern selbst festgelegt werden.


Grundstücksgrundbuch


Das Erbbaurecht wird in zwei Grundbüchern erfasst, zum einen im Grundbuch des belasteten Grundstücks „Grundstücksgrundbuch“ und zum anderen im sogenannten „Erbbaugrundbuch“. Im Grundstücksgrundbuch wird das Erbbaurecht in der zweiten Abteilung eingetragen und steht dort immer im ersten Rang. In das Erbbaugrundbuch wird auf den Erbbaurechtsvertrag Bezug genommen, der die vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Erbbaurechtsgeber und dem Erbbaurechtsnehmer beinhaltet.


Grundstücksrente


Die Deutsche Grundstücksrente mit Sitz in Ahrensburg bei Hamburg ist ein innovativer Dienstleister in der Immobilienwirtschaft und hat sich auf die Konzeption und Vermittlung von Finanzprodukten im Bereich der Immobilienverrentung spezialisiert. Mit unserer Dienstleistung haben Eigenheimbesitzer in Deutschland die Möglichkeit aus der eigenen Immobilie freie Liquidität zu schaffen und diese wie gewohnt weiter zu nutzen.


Heimfall


Mit dem Heimfall bezeichnet man die Rückübertragung des Erbbaurechts auf den Grundstückseigentümer (Erbbaurechtsgeber) vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit des Erbbaurechtsvertags.
Gründe für den Heimfall sind zum Beispiel die Insolvenz des Erbbaurechtsnehmers und daraus folgende Unfähigkeit zur Zahlung des Erbbauzinses (mindestens 2 Jahre im Verzug der Erbbauzinszahlung) oder Verstöße gegen seine Verpflichtungen aus dem Erbbaurechtsvertrag.
Die ordentliche Beendigung des Erbbaurechtsvertrags am Ende der Laufzeit bezeichnet man im Gegensatz zum Heimfall mit Zeitablauf. Die durch das Erbbaurecht bewirkte rechtliche Trennung von Boden und Gebäude wird dadurch wieder aufgehoben, das Gebäude wird wieder wesentlicher Bestandteil des Grundstücks.


Hypothekendarlehen


Ein Hypothekendarlehen ist ein besichertes Darlehen, welches durch ein Grundpfandrecht auf eine (oder mehrere) Immobilie(n) abgesichert wird. In den meisten Fällen kommen als Grundpfandrechte Buchgrundschulden zum Einsatz. Hypothekendarlehen dienen im Allgemeinen zur Finanzierung des Baus, des Erwerbs oder der Renovierung einer Immobilie und stellen regelmäßig einen wichtigen Baustein in der privaten Immobilienfinanzierung dar.


Immobilienrkapital


Unter Immobilienkapital (mehrere Produktvarianten möglich) versteht man die Möglichkeit aus seiner Immobilie einen Einmalbetrag zu erhalten und die Immobilie wie gewohnt weiter zu nutzen.


Immobilienrente


Unter Immobilienrente (mehrere Produktvarianten möglich) versteht man die Möglichkeit aus seiner Immobilie eine regelmäßige Zahlung (Rente) zu erhalten und die Immobilie wie gewohnt weiter zu nutzen.

Immobilienverzehr


Unter dem Begriff Immobilienverzehr versteht man sämtliche Lösungen, wie zum Beispiel Immobilienrente, Immo-Rente, Rückhypothek, Rückwärtshypothek, „Reverse Mortgage“, Leibrente, Zeitrente und Grundstücksrente, die es einem Immobilienbesitzer ermöglichen sein gebundenes Kapital in der Immobilie in liquide Mittel zu wandeln und gleichzeitig ein Wohnrecht in den eigenen Vierwände zu erhalten.


Indexierung


Aufgrund der langen Laufzeit des Erbbaurechtsvertrages wird der Erbbauzins an dem vom Statistischen Bundesamt ermittelten „Verbraucherpreisindex“ angepasst (Inflationsanpassung des Erbbauzinses = indexierter Erbbauzins). Allerdings kann die Anpassung des Erbbauzinses maximal alle 3 Jahre erfolgen und nur in dem Maße wie sich der Verbraucherpreisindex seit der letzten Anpassung verändert hat.


Leibrente


Ein Haus, eine Eigentumswohnung oder auch ein Grundstück kann in Form der Leibrente verkauft werden.
Unter einer Leibrente versteht man regelmäßige wiederkehrende Zahlungen (Rente) in einer bestimmten Höhe, die von der Lebensdauer einer oder mehrerer Personen abhängig sind. Die Leibrente kann auch an einen Lebenshaltungskostenindex für private Haushalte gekoppelt werden. Das Leibrentenmodell ist auch in Kombination mit einer Einmalzahlung möglich.
Der Grundgedanke eines Immobilienverkaufs auf Leibrentenbasis ist, wie auch bei anderen Modellen (z.B. Grundstücksrente, Immobilienrente, Rentenhypothek, Rückhypothek, etc.), dass der Verkäufer sein gebundenes Kapital in der Immobilie in liquide Mittel wandelt und gleichzeitig ein lebenslanges Wohnrecht behält.


Reverse Mortgages


Reverse Mortgages (auch Rückhypothek oder Rückwärtshypothek genannt) kommen ursprünglich aus den USA und gewinnen auch zunehmend in Deutschland an Bedeutung.
Reverse Mortgages („umgekehrte Hypotheken“) sind Hypotheken, die es den Eigentümern von selbstgenutzten und lastenfreien Immobilien ermöglichen, einen Kreditvertrag über eine Einmalzahlung oder monatliche Rentenzahlung zu erhalten, um so ihren finanziellen Spielraum (Altersrente) zu erweitern. Der Wohneigentümer bleibt während der Vertragslaufzeit (meist bis zum Lebensende) Eigentümer und Bewohner seiner Immobilie und muss weder Zinsen zahlen noch seinen Kredit tilgen. Als Sicherheit für den Kreditgeber dient die Immobilie, die er mit dem Ableben oder nach dem Auszug des Kreditnehmers in ein Altersheim verwertet, sofern die Erben nicht das Haus mit seinen Schulden übernehmen wollen. Die Differenz aus Immobilienerlös und Kreditbetrag steht den Erben zu. Sollte dieser Betrag allerdings negativ sein, so geht er im klassischen Reverse Mortgages Modell zu Lasten des Investors.
Die Immobilienbesitzer bekommen mit diesem Modell die Gelegenheit, ihr gebundenes Kapital in der Immobilie zu nutzen, um ihre monatliche Rente aufzubessern oder Geld für einmalige Anschaffungen zu erhalten.


Rückhypothek


Unter der Rückhypothek versteht man die Möglichkeit aus seiner Immobilie eine lebenslange oder zeitlich begrenzte Rente oder auch einen Einmalbetrag zu erhalten und weiterhin Eigentümer der Immobilie zu bleiben und ein lebenslanges oder zeitlich begrenztes Wohnrecht zu besitzen.


Rückwärtshypothek


Unter der Rückwärtshypothek versteht man die Möglichkeit aus seiner Immobilie eine lebenslange oder zeitlich begrenzte Rente oder auch einen Einmalbetrag zu erhalten und weiterhin Eigentümer der Immobilie zu bleiben und ein lebenslanges oder zeitlich begrenztes Wohnrecht zu besitzen.


Seniorendarlehen


Ein Seniorendarlehen ist ein auf Ruheständler optimiertes Hypothekendarlehen. Die Vorteile eines Seniorendarlehens sind die festgeschriebenen Zinsen und die Option jederzeit tilgen zu können.
Näheres dazu finden Sie auch unter dem Begriff „Hypothekendarlehen“.


Zeitrente


Ein Haus, eine Eigentumswohnung oder auch ein Grundstück kann in Form der Zeitrente verkauft werden.
Unter einer Zeitrente versteht man regelmäßige wiederkehrende Zahlungen (Rente) in einer bestimmten Höhe an eine oder mehrere Personen, die nicht vom Leben eines Menschen abhängig sind, sondern nur für die Dauer einer vorab festgelegten Zeit laufen.
Wie auch die Leibrente, kann die Zeitrente an einen Lebenshaltungskostenindex für private Haushalte gekoppelt werden und ist auch in Kombination mit einer Einmalzahlung möglich.
Der Grundgedanke eines Immobilienverkaufs auf Zeitrentenbasis ist, wie auch bei anderen Modellen (z.B. Grundstücksrente, Immobilienrente, Rentenhypothek, Rückhypothek, etc.), dass der Verkäufer sein gebundenes Kapital in der Immobilie in liquide Mittel wandelt und gleichzeitig ein lebenslanges oder zeitlich begrenztes Wohnrecht behält.






Infos zu Immobilienrente, Grundstückskapital und Immobilienhypothek Bei Fragen rund um das Thema Immobilienhypothek oder Immobilienrente sind wir genau der richtige Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gerne weiter! Rufen Sie uns an unter 04102-2000190 oder senden Sie uns eine E-Mail an info@dg-rente.de.


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